Manchmal scheinen die Eindrücke wie im Sand erstickt zu werden. Umstände, die den Blick verdecken. Wie ein Sandsturm der einen einhüllt und erst zum Ende wieder befreit. Alles in einem sich trübenden Tunnel, dessen Ende man nicht sieht.
Außen, eine faszinierende Kultur mit einem Herz der Gastfreundschaft. Eine Essenskultur, die zusammenbringt und zum Teilen einlädt. Wo Farben und Gewänder sich in der Sonne spiegeln.
Irgendwo inmitten der stillstehenden Zeit ein Glaskubus. Faszinierend und überraschend zugleich. Ein Tag, der auf jeder Seite widergespiegelt wird. Weniger ein Rückblick, als ein Sinnbild für Präsenz. Ein Blick auf das eigene Sein während die Lichter des Tages an einem vorbei ziehen. Im Hintergrund eine Weite sondergleichen. Am Horizont die Sonne, die alles mit Helligkeit füllt, um gleichzeitig mit der Hitze wellenartig den Kreislauf zu beeinflussen. Eine belastende Schönheit, die in eine innere Kühle lenkt.
Eine Kultur, die ihren eigenen Rhythmus findet und lebt. Zeitlich entfernt von der deutschen Planung. Zuvorkommend, um durch hierarchische Abläufe in die Rückhand zu geraten. Zugeständnisse, die nicht auf Kapazitäten fußen. Eine lächelnde Freundlichkeit, die alles zu ermöglichen versucht. Was nicht heute machbar ist, kommt morgen, oder vielleicht zu einem unbestimmten Punkt.
Und wenn der Sandsturm einen ausspuckt, trifft man auf die Schönheit, die das Land und die Stadt zu bieten hat. Nur der Blick ist noch getrübt, um das mit allen Sinnen wahrzunehmen. Der Sinn, der über alles streifte war der Geschmack von Datteln und Gewürzkaffee, bei dem man nicht sicher war, ob es sich um Tee oder grün gerösteten Kaffee mit Kardamom handelte. Auf meiner Zunge ein bitterer Geschmack. Ein Geschmack, der Lust auf mehr macht – vielleicht sehen wir uns bald wieder aus einem anderen Blickwinkel.














