Was würde passieren, wenn ich dich einfach vergessen würde. Wenn ich das Meer sein lassen würde. Die Tiefe in eine Oberflächlichkeit verwandelte.
Was wäre, wenn ich ohne dich nach vorne blicke. Dich sein lasse. Dein Leben gestalten lasse, ohne Anteil daran zu nehmen.
Was wäre, wenn ich die Emotionen ignoriere. Die Leichtigkeit mit dir verliere.
Was wäre, wenn ich aufhöre durch dich an mich zu glauben.
Was wäre, wenn ich der Tag ohne dein Lächeln starten würde.
Was wäre, wenn ich die Welt ohne deinen Blick weiter entdecke.
Was wäre, wenn ich an dir vorbei gehe, anstatt auf dich zu zu gehen.
Was wäre, wenn ich der Welt eine Farbe geben würde, die du nicht siehst.
Was wäre, wenn die Zeit schneller rinnen würde.
Was wäre, wenn ich blind für die Wahrheit bleiben würde.
Was wäre, wenn der Schwebezustand plötzlich enden würde.
Was wäre, wenn du mich nicht mehr erkennen könntest.
Was wäre, wenn ich die Worte wieder finden würde, um das uns zu beschreiben.
Was wäre, wenn sich das leere Blatt ohne dich füllt.
Was wäre, wenn ich aufblicken würde und die Weite des Meeres erkenne.
Was wäre, wenn das Salz auf der Wange süß schmecken würde.
Was wäre, wenn das wenn nicht wäre und das Sein dominiert.
Und vielleicht ist das Meer nicht das Loslassen und nicht das Halten.
Vielleicht ist es das Wissen, dass Salz auf der Wange beides gleichzeitig schmeckt. Nach dir und nach mir und nach den Wellen, die uns tragen, auch wenn wir aufgehört haben zu schwimmen.
Und vielleicht füllt sich das Blatt nicht ohne mich. Vielleicht füllt es sich mit etwas, das ich noch nicht kenne, das aber schon in den Zeilen wartet.
Zwischen dem Wenn und dem Sein, dort wo das Salz seinen Geschmack wechselt
